Die Cloud für Weingüter

Cloud-Software oder Cloud-Computing bedeutet soviel wie "Rechnen in Wolken". Dieser Ansatz ist momentan die nächste revolutionäre Bewegung auf dem Markt und ist in den letzten Jahren auch vermehrt für kleinere und mittelständige Unternehmen (KMU) zu erhalten. Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, was Cloud-Computing im Weinbau überhaut bedeutet und welche Risiken und Vorteile darin für Sie stecken.

 

1. Was ist überhaupt Cloud-Computing?

Beim Cloud-Computing wird ein Großteil der Geräte und des Netzwerks in eigens dafür angelegte Rechenzentren ausgelagert. Das bedeutet, dass Programme und Daten nicht mehr direkt auf Ihrem Rechner laufen, sondern Sie darauf in der Cloud, also auf die Daten im Rechenzentrum, zugreifen. Da man das alles nicht direkt vor sich sehen kann, bezeichnet man das auch schwammig als "Wolke" - eben Cloud!

 

2. Woran erkenne ich eine gute Cloud?

Ein gutes Cloud-System muss eine ganze Reihe von Kriterien erfüllen um sich auch so nennen zu können. Folgende Punkte bieten Ihnen einen Anhalt um "gute" Cloud-Software von "schlechter" Cloud-Software zu unterscheiden:

  • Daten und Leistung kann nach Bedarf abgerufen werden
  • Updates werden ohne Aufwand und sofort bereitgestellt
  • Die Daten liegen auf Servern in einem nahegelegenen Rechenzentrum
  • Die Cloud ist ausfallsicher und bietet ein hohes Maß an Zuverlässigkeit
  • Der Nutzer muss nichts selbst Warten, kontrollieren oder sichern
  • Moderne technische Standards werden eingehalten
  • Die Cloud arbeitet nachhaltig und ökologisch
  • Auf dem eigenen PC muss nichts außer einem Browser installiert sein

 

3. Welche Vorteile habe ich von der Cloud im Weingut?

Keine eigenen IT-Kenntnisse notwendig

Die Nutzung von Cloud-Software in Weingütern bietet einige Vorteile. Sie brauchen keine eigenen IT-Kenntnisse mehr. Damit entfallen auch Kosten für eigene, leistungsstarke, vernetzte PCs oder Server. Auch die Kosten für einen IT-Dienstleister, der diese Infrastruktur wartet, können gespart werden. Sie können sich auf eine Sicherung durch Experten verlassen und haben Ihre Daten zum Beispiel bei einem PC-Absturz immer und garantiert zur Verfügung.


Geringe Kosten

Da Sie keine eigenen Server bereithalten müssen und keinen IT-Support brauchen, fallen Ihnen hier auch schon Kosten weg. Außerdem können Sie in guten Cloud-Lösungen im Weinbau auch zwischen Paketen im laufenden Betrieb wechseln. Brauchen Sie zum Beispiel einen Wein-Webshop zusätzlich, müssen Sie sich nicht um Webspace kümmern. Möchten Sie zum Beispiel vom Behelfsprogramm im Weinbau auf die amtlich zugelassene Version wechseln, benötigen Sie keine Neuinstallation oder ein Update.

 

Schnelle Anpassungen möglich

In Ihrem Betrieb ergeben sich immer wieder Änderungen. Sie beginnen z.B. mit Agenturen zu Arbeiten, stellen weitere Mitarbeiter ein, eröffnen eine Vinothek, oder sogar einen zweiten Standort. Eine gute Cloud-Software kann mit minimalem Aufwand an diese veränderten Anforderungen angepasst werden. Sie müssen dazu nichts neu installieren, sondern nur mit wenigen Klicks ihr Programm anpassen.


Updates inklusive

Cloud-Software wird ständig aktualisiert und auf dem neusten Stand gehalten. Damit entfallen händische Updates und Sie müssen auch nichts installieren oder teuer bezahlen. Ein Update steht allen Nutzern der Cloud sofort zur Verfügung.


Immer verfügbar

Die Daten Ihres Weinguts sind immer und jeder Zeit verfügbar. Das ermöglicht Ihnen ein ganz neues Arbeiten: Prüfen Sie eingehende Bestellungen direkt im Weinberg oder schauen Sie aus der Verwaltung sofort nach, wie gerade die Arbeiten im Keller laufen. Drucken Sie eine Rechnung direkt vor Ort auf Ihrer Wein-Tour. Kein Kopieren mehr auf USB-Sticks, Festplatten oder CDs mehr. Keine Tricks mit Exporten und umständlichen Re-Importen.


4. Wird das überhaupt schon genutzt?

Viele Weingüter im Deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) nutzen bereits Cloud-Lösungen. Hier finden Sie die Zahlen für Unternehmen in Deutschland: